Auf Metzeschmelz wird bei der Entwicklung des künftigen Stadtviertels besonderes Augenmerk auf die vorhandene Artenvielfalt gelegt. Vor dem Start der nächsten Projektphasen werden konkrete Maßnahmen ergriffen, um die auf dem Gelände vorkommenden Arten zu schützen.
Bei einem vor Ort organisierten Besuch konnten die Teams die Maßnahmen begutachten, die zum Schutz insbesondere der Eidechsenpopulationen ergriffen wurden, die auf dieser Brachfläche besonders häufig vorkommen. AGORA hat das Fachbüro LSC360 beauftragt, die ökologischen Aspekte des Projekts zu leiten.
Zu den wichtigsten Maßnahmen zählt die kontrollierte Umsiedlung der Eidechsen auf den Lallengerberg, einen Lebensraum, der für ihre Entwicklung besser geeignet ist. Diese Maßnahme, die präzise und unter Berücksichtigung der Arten durchgeführt wurde, wird durch die Anbringung von Schutzvorrichtungen entlang der Zäune ergänzt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Rückkehr der Tiere in die für künftige Bauarbeiten vorgesehenen Bereiche zu verhindern.
Auch wenn diese Maßnahmen für die breite Öffentlichkeit oft kaum sichtbar sind, sind sie dennoch von entscheidender Bedeutung. Sie verdeutlichen einen ganzheitlichen Ansatz der Raumplanung, der sich nicht auf die Infrastruktur beschränkt, sondern auch den Schutz der Lebewesen einbezieht.
Auf Metzeschmelz ist somit jede Phase des Projekts Teil eines verantwortungsvollen Ansatzes, der darauf abzielt, ein Stadtviertel zu schaffen, das sowohl ambitioniert als auch nachhaltig ist und die Umwelt schont.












