Belval: Eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke zur Verbindung von Belvie mit Belvaux

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AGORA kündigt einen neuen Meilenstein in der Entwicklung von Belval an: den Bau einer Fußgänger- und Fahrradbrücke aus Stahl, die Belvie, das letzte große Stadtviertel von Belval, mit der Stadt Belvaux verbindet. Diese bedeutende Infrastruktur, deren Fertigstellung für Ende Oktober 2026 vorgesehen ist, wird die Anbindung des Standorts stärken und die Mobilität zwischen dem im Aufbau befindlichen Stadtteil und dem bestehenden Stadtgebiet erleichtern.

Ein symbolträchtiges Bauwerk im Dienste der sanften Mobilität

Mit einer Länge von 34 Metern, einer Nutzbreite von 4 Metern und einem Gewicht von 100 Tonnen wird diese Fußgänger- und Fahrradbrücke zu einem Wahrzeichen des Standorts Belval. Sie wurde für Fußgänger und Radfahrer konzipiert und verkörpert das Bestreben von AGORA, ein vernetztes, barrierefreies und auf nachhaltige Fortbewegungsarten ausgerichtetes Gebiet zu schaffen.

Diese Infrastruktur fügt sich in den Ansatz ein, ehemalige Industriestandorte in lebendige, nachhaltige und attraktive Stadtviertel umzugestalten – ein Konzept, das AGORA seit ihrer Gründung im Jahr 2000 vorantreibt. Sie ergänzt das bereits bestehende Netz für sanfte Mobilität auf dem Gelände in unmittelbarer Nähe des Parks Um Belval, des Lycée Bel-Val und des Kannercampus und eröffnet zugleich einen direkten Zugang zum Zentrum von Belvaux.

Belvie: Das letzte Puzzleteil von Belval

Belvie, das offiziell auf der MIPIM 2026 vorgestellt wurde, ist das letzte große Stadtviertel von Belval. Es wurde als eigenständiges Wohnviertel konzipiert, das sich vorrangig an Familien richtet, und vereint eine maßvolle Bebauungsdichte, hohe Nutzungsqualität, eine ruhige Umgebung sowie vielfältige Wohnformen.

Wie Bruno Théret, Vizepräsident des Verwaltungsrats von AGORA, betonte : „Mit Belvie starten wir nicht einfach nur ein neues Wohnbauprojekt. Wir schlagen das letzte große Kapitel im Wohnungsbau von Belval auf – mit einem Stadtteil, der sowohl den Erwartungen des Marktes als auch den tiefsten Sehnsüchten der zukünftigen Bewohner gerecht wird.“

Industriekultur und urbane Modernität

Die Wahl von Stahl ist kein Zufall: Er erinnert an das stahlindustrielle Erbe von Belval und symbolisiert zugleich den Wandel hin zu einem modernen, vernetzten und nachhaltigen Stadtviertel. Diese Fußgängerbrücke greift die Industriegeschichte des Standorts auf und fügt sich zugleich in einen zeitgemäßen Ansatz der Stadtentwicklung ein.

Marie-Josée Vidal, Vorsitzende des Verwaltungsrats von AGORA, betont : „Die Attraktivität eines Stadtviertels lässt sich auch daran messen, inwieweit es unterschiedliche Lebenswege aufnimmt. Mit Belvie möchten wir zeigen, dass ein begehrtes Stadtviertel auch ein gemischtes Stadtviertel sein kann, das offener ist und den tatsächlichen Bedürfnissen des Landes stärker Rechnung trägt.“

Zeitplan und nächste Schritte

Die Errichtung der Fußgängerbrücke ist für das letzte Wochenende im Oktober 2026 vorgesehen. Dieser Schritt ist Teil eines umfassenderen Zeitplans für die Entwicklung des Geländes, in dessen Rahmen auch die Arbeiten in Metzeschmelz fortgesetzt werden, dem zweiten großen Standbein der AGORA-Initiative.

Mit dieser neuen Infrastruktur bekräftigt AGORA seinen Auftrag: aus Industriebrachen nachhaltige, vernetzte und regional verankerte Stadtviertel entstehen zu lassen, indem Innovation, städtische Lebensqualität und das Allgemeinwohl miteinander verbunden werden.

Entdecken Sie Belvie unter www.belvie.lu

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