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Projekte

AGORA – Ihr Partner in der Standortentwicklung

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Ehemalige Industriestandorte revitalisieren und neue lebendige Stadtquartiere planen, erschließen, entwickeln und erfolgreich vermarkten, ist unsere Aufgabe. Neben der Entwicklung des rund 120 Hektar großen Stadtquartiers Belval sind wir derzeit mit der Machbarkeitsstudie für die Entwicklung des früheren Stahlproduktionsstandortes in Esch-Schifflange, ebenfalls im Süden Luxemburgs betraut.

Belval

Agora ist das führende Unternehmen für die Umgestaltung und Entwicklung von Industriebrachen in Luxemburg.

Im Interesse der Allgemeinheit und unter Berücksichtigung der Regeln der Privatwirtschaft werten wir Industriebrachen auf und tragen so zur Deckung des Grundstückbedarfs gemäß den Grundsätzen der Nachhaltigkeit bei.

Als Motor für urbane Innovation stellen wir humane Werte in den Mittelpunkt unserer Überlegungen und Projekte.

Seit dem Jahr 2000 entwickelt AGORA auf dem ehemaligen Stahlwerksgelände im Süden Luxemburgs ein modernes Stadtquartier. Innerhalb der Gemeindegrenzen von Esch-sur-Alzette und Sanem entsteht hier auf einer Fläche von 120 Hektar heute eines der ambitioniertesten städtebaulichen Entwicklungsvorhaben in Europa.

Wo einst Luxemburgs größte Eisenhütte stand, wächst ein neues modernes Stadtquartier mit einem einzigartigen Funktionsmix aus Arbeiten, Studieren, Forschen, Wohnen und Leben und einer Besonderheit:  Teile der ehemaligen Industrieanlage bleiben erhalten und werden auf einzigartige Weise ins neue Konzept integriert. So sind die beiden letzten Hochöfen nicht nur Zeugen einer längst vergangenen Zeit, sondern Wahrzeichen des Neuen Belval. Hier werden künftig bis zu 7.000 Menschen wohnen und bis zu 25.000 Menschen arbeiten, forschen und studieren.  

Link zur Website Belval

Esch-Schifflange

Auf dem Gelände wurde von 1871 bis 2012 Stahl gekocht und weiterverarbeitet. Die Untersuchungen umfassen neben dem 54 Hektar großen Produktionsgelände, Teile des Schlassgoart sowie 8 Hektar Flächen, die dem Fonds du Rail (Eisenbahnfonds) gehören.

Derzeit erfolgt eine Machbarkeitsstudie für die Umnutzung des Standorts, an der auch die Gemeinden Esch-sur-Alzette und Schifflange beteiligt sind. Im Rahmen dieser Studie haben 2017 mehr als 100 Experten erste Untersuchungen durchgeführt. Neben einer historischen Umweltbilanz des Standortes wurden beispielsweise über 1.000 Bodenproben, Untersuchungen zu Wasserläufen und Biotopen sowie technische, städtebauliche und marktwirtschaftliche Analysen vorgenommen. Auf Basis dieser ersten Diagnostiken wurde im September 2017 eine weitere Studienphase gestartet mit dem Ziel, konkrete technische und städtebauliche Empfehlungen für die Rekonversion des Standortes zu geben. Diese sollen zugleich auch die Basis für einen städtebaulichen Wettbewerb bilden, der voraussichtlich Ende 2018 ausgeschrieben werden wird. 

An der Machbarkeitsstudie sind aktuell insgesamt 8 Arbeitsgruppen aus unterschiedlichen Fachbereichen beteiligt. Deren Steuerung erfolgt durch folgende Gremien: Ein Gremium, das die technischen Studien koordiniert und validiert, ein strategisches Gremium, das die städtebaulichen und marktwirtschaftlichen Leitlinien definiert sowie ein Abstimmungsgremium aus Staat, Gemeinden und ArcelorMittal. Letzteres zeichnet sich für die politische Strategie verantwortlich.

Die Ergebnisse der ersten Studienphase der Machbarkeitsstudie erhalten Sie hier in französischer Sprache zum Download - PDF - 8,3 MB