AGORA – Das zukünftige Quartier Central Square, das pulsierende Herz des Square Mile
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Das zukünftige Quartier Central Square, das pulsierende Herz des Square Mile

Als Bindeglied zwischen der Hochofenterrasse, dem Universitätsviertel und den Wohnquartieren Belval Nord und Belval Süd ist der Central Square gleichzeitig auch Händler-, Geschäfts- und belebtes Wohnviertel: Hier zeigt sich der typische Lebensstil von Belval.

Machen wir gedanklich einen Zeitsprung ins Jahr 2023. Sie sind ein stolzer neuer Bewohner des Central Square. Die Sonne scheint durch die Fensterfronten Ihres Apartments und taucht die Küche schon früh am Morgen in ein warmes Licht. Beim Blick durchs Fenster erkennt man im Osten die Hochöfen. Ihre majestätische Silhouette ist immer ein berührender Anblick, selbst aus Hunderten Metern Entfernung.

Direkt davor glänzt die neue Place des Bassins im goldenen Morgenlicht. Einst arbeiteten hier Dutzende Arbeiter in der Sinteranlage rund um die alten Becken. Gestern Abend gab es ein spontanes Konzert und anschließend Applaus von einer kleinen Menge, die es sich auf den Rängen des Südbeckens bequem gemacht hatte.

Es wird Zeit, sich in der Bäckerei im Erdgeschoss ein Croissant zu holen, und dann kann der Tag beginnen. Ihre neue Nachbarschaft ist einfach perfekt. Der Central Square ist ein Quartier der Vielfalt: eine Art zweites Zentrum von Belval, eingebettet in das Mischgebiet Square Mile. Kaum noch vorstellbar, dass es hier bis vor einigen Jahren nur einen riesigen Parkplatz gab.

Hundertmal überarbeitet

Um zu diesem Endergebnis zu gelangen, mussten die Architekten und Stadtplaner von AGORA ihre Pläne mehrfach überarbeiten. Der Central Square als zentrale Achse des Quartiers war im ursprünglichen Masterplan des Quartiers Square Mile aus dem Jahr 2002 nicht vorgesehen. Dieses Ensemble verschmolz mit den anderen Gebäudekomplexen des Geschäftsviertels, die durch ein sehr symmetrisches Straßennetz und eine gerade, starre Fußgängerachse getrennt werden sollten. „Die Krise von 2008 zwang uns, unsere Pläne noch einmal zu überarbeiten“, erklärt Beate Heigel, Chefarchitektin für das Projekt bei AGORA.

"Wir haben verschiedene Experten zu Rate gezogen. Am Ende der Überlegungen war klar, dass das Quartier einen neuen Mittelpunkt brauchte. “

Das neue Konzept des Central Square wurde vom Architekturbüro KCAP aus Rotterdam entworfen: „Eine Konfiguration, die die Unterteilung in kleinere Parzellen ermöglichte, die auf mehrere Bauträger verteilt werden konnten, und ein Spiel mit unterschiedlichen Grundflächen und Höhen“, erläutert Beate Heigel. Die Fußgängerzone, die ursprünglich als kontinuierliche Achse geplant war, ist heute fragmentierter gestaltet.

Ein Komplex wie kein anderer

Das Ergebnis: ein Quartier, in dem das Konzept der Straße nahezu verschwindet und einer riesigen urbanen Fläche weicht, auf der sich Gebäude mit unterschiedlichster Nutzung ansiedeln, mit Geschäften im Erdgeschoss, Büros oder Wohnungen in den oberen Stockwerken, von denen es allerhöchstens neun gibt. „Je weiter man nach Westen geht, desto höher wird der Anteil an Wohnflächen“, erklärt Jean-Xavier Foidart, der für die Entwicklung verantwortlich ist.

„Langfristig sollen hier 3.000 Menschen wohnen, die meisten davon am Rande des Square zum Park hin. Rund um die Place des Bassins wird es eine gemischtere Nutzung geben. Hier bieten sich 14.000 Quadratmeter Gewerbefläche an. In den Büros in diesem Abschnitt werden bis zu 3.500 Angestellte arbeiten.“

Einzigartig in Luxemburg

Im Großherzogtum ist das absolut einzigartig. Nie zuvor gab es ein solches Quartier im Süden des Landes, in einer Region, in der die Landschaft immer von Industrie und stattlichen Fabriken geprägt war. Die Gebäude der Square Mile sind eine Remineszenz an diese großen Bauten. Ein starker Kontrast zum linearen Urbanismus der direkten Umgebung. „Der Bezug zu industriellen Größenordnungen bleibt, die Nutzung ändert sich“, betont Beate Heigel.

Der Vorschlag von KCAP wurde laut der Chefarchitektin auch aufgrund seines „starken Identitätsbezugs“ ausgewählt. „KCAP ist in der Ausarbeitung des gewünschten visuellen Effekts der Gebäude sehr weit gegangen. So haben sie beispielsweise eine sehr auf den Menschen ausgerichtete Vision ausgearbeitet, einerseits durch Vorgabe eines bestimmten Rhythmus durch die Abfolge der vertikalen Linien der Gebäude, andererseits durch eine sehr harmonische Abstimmung der Farben und Materialien von den Fassaden des Erdgeschosses bis zu den oberen Etagen. “

Ein gemeinschaftliches Miteinander

Im Central Square herrschen Harmonie und Zusammenarbeit. Ein seltenes Phänomen: Die Bauträger arbeiten unter der Koordination von AGORA untereinander und mit den Gemeinden eng zusammen. Ziel ist die Festlegung einer globalen architektonischen und städtischen Planung, des kommerziellen Konzepts und der gemeinschaftlichen Nutzung der Parkplätze.

„Diese Art der gemeinschaftlichen Nutzung und Bewirtschaftung von Parkraum sieht man nur sehr selten“, betont Jean-Xavier Foidart. Für uns liegt es aber auf der Hand, dass beispielsweise die Parkplätze, die tagsüber von den Büroangestellten benutzt werden, abends den Konzertbesuchern der Rockhal zur Verfügung stehen. Für diese Fälle verschiedene Parkplätze zu schaffen, wäre für uns Platzverschwendung; wir bevorzugen, dass nur einer gebaut wird und dieser effizienter genutzt wird. Das erfordert jedoch einen gewissen Teamgeist unter den Parteien.“

Diese Gruppe von Bauträgern, die Parzellen im Quartier und rund um die Place des Bassins erworben haben, bilden das, was AGORA den „Club der 5“ nennt. Sie haben sich auf einen gemeinsamen Vermarktungsplan geeinigt, in dessen Rahmen sie zusagen, sich gegenseitig keine allzu große Konkurrenz zu machen: eine Übereinkunft mit Seltenheitswert.

Vielfalt, Zusammenhalt und Zusammenarbeit lautet die Devise für Atenor, Eigentümer einer Fläche von 22.500 m2, die hauptsächlich für Büros genutzt werden wird, für Perrard-Eiffage und ihr Wohnprojekt oder für die Unternehmensgruppe Corcelli-Technoconsult mit ihrem Wohn- und Hotelprojekt. Zum Club gehören außerdem die multifunktionalen Gebäude der Bauträger Tralux und Luxembourg Capital Holding.

Das Schmuckstück Place des Bassins

Die Place des Bassins ist die Schnittstelle des Quartiers und Hommage an eine lebhafte industrielle Vergangenheit. In den 70er-Jahren hatte ArcelorMittal hier eine komplette Sinteranlage gebaut.

Von all dem bleiben bald nur noch zwei wunderbar restaurierte Becken übrig: Das kleinere im Süden wird in eine Art öffentliches Freiluft-Amphitheater umgebaut, das größere im Norden bleibt ursprünglicher, mit einem Platz und einem Restaurant sowie einer Glaskonstruktion rund um die Wasserfläche. Eine Rampe, die sich wie eine Schleife um die Becken ziehen wird, soll die beiden Bereiche verbinden und als Zugang dienen.

Dieses Konzept wurde ausgearbeitet von den Architekten der Firma METAFORM (L) in Zusammenarbeit mit den Landschaftsgestaltern Latz+Partner (D) und dem Statikbüro HLG (LU). Es berücksichtigt das Bedürfnis der Passanten nach einem angenehmen öffentlichen Raum und gleichzeitig nach einem lebhaften Veranstaltungsort, der das schlagende Herz des Central Square und des Quartiers Square Mile bildet.

Eine inspirierende Herausforderung

„Die Schwierigkeit bestand darin, die beiden Becken der früheren Sinteranlage mit ihrer relativ begrenzten Fläche und unterschiedlichen Tiefen zu gestalten und die Verbindung dieser Bereiche zur eigentlichen Referenzebene des Platzes herzustellen“, erklärt Beate Heigel. „Das Nordbecken hat immerhin eine Tiefe von 12 Metern. METAFORM ist es sogar gelungen, die alte Betonmauer in seinen Entwurf zu integrieren, was uns besonders gut gefallen hat. “

Das Nordbecken wird auf diese Weise mit seiner Lounge und einem Restaurant für Bewohner wie Besucher zu einem Ort der faszinierenden Begegnungen werden. In dieser einzigartigen Atmosphäre werden die Gäste den ungewöhnlichen Blick auf alle Seiten des Beckens genießen können.

Mit dem Central Square stellt AGORA mehr denn je sein Know-how unter Beweis und präsentiert sich als Pionier der Stadtentwicklung. Und das ist genau der Anspruch, den wir an uns selbst haben.

Was sind die wichtigsten Grundsätze der Stadtplanung? Inwiefern spiegeln Wohnquartiere modernes Stadtleben wider? Wie prägen Plätze den öffentlichen Raum? Die Serie "Libre accès " liefert Ihnen die Schlüssel zu den Produkten von AGORA.

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